Die stilvolle Architektur der restaurierten Opelvillen lädt die schönen Künste geradezu ein, sich hier niederzulassen. Das idyllisch am Rüsselsheimer Mainufer gelegene Zentrum für Kunst präsentiert seit September 2003 Ausstellungen, die die Entwicklung der bildenden Kunst von der klassischen Moderne bis zur Gegenwart widerspiegeln. Seit Beginn werden im Kunsthaus Fragestellungen und Thesen entwickelt, die sowohl die Zäsuren als auch die Kontinuitäten in der jüngsten Kunstgeschichte beleuchten. Ausstellungen wie „Henry Moore und  die Landschaft” (2007/08), „Die Erinnerung ist oft das Schönste – Fotografische Porträts von Romy Schneider” (2008/09), „Natalja Gontscharowa – Zwischen russischer Tradition und europäischer Moderne” (2009/10) und „American Pop Posters” (2010) finden bundesweit und international Beachtung. Zu jeder Ausstellung gibt es ein Begleitprogramm mit Führungen, Diskussionen, Vorträgen, Lesungen und Konzerten.
Die Stiftung Opelvillen, die 2001 von der Stadt Rüsselsheim mit Unterstützung der Adam Opel GmbH ins Leben gerufen wurde und in den Opelvillen beheimatet ist, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Entwicklung der Bildenden Kunst von der Moderne bis zur Gegenwart wissenschaftlich, dabei aber anschaulich und einem breiten Publikum verständlich darzustellen. Hierzu gehören Vermittlungs- und Bildungsprogramme, bei denen kulturelle und soziale Aspekte miteinander verbunden werden.

 

Die Stiftung Opelvillen bietet Kunstvermittlung für alle Altersgruppen

Die Stiftung Opelvillen bietet Kunstvermittlung für alle
Altersgruppen

„Die Öffnung der Opelvillen für alle Bildungsschichten und alle Altersgruppen hat bei der Programmgestaltung der Stiftung die höchste Priorität. Für das Ziel, ein ‚Ort für alle‘ oder ‚möglichst viele’ zu sein, werden immer wieder neue Strategien der Vermittlungsarbeit erdacht”, so Dr. Beate Kemfert, Stiftungsvorstand und Kuratorin.
Namenspatron der Kunst- und Kulturstiftung ist Fritz Opel. Der Sohn des Gründers der Opelwerke Adam Opel errichtete nach dem Kauf einer Villa am Main die zweite Villa, das heutige Ausstellungshaus, 1931/32 und bewohnte die von ihm als „Schloss am Main” bezeichnete Villenanlage bis zu seinem Tod 1938. 1998 fasste die Stadt Rüsselsheim den wegweisenden Beschluss, die Opelvillen zu einem kulturellen Ort mit Gastronomie und Trauzimmer auszubauen. Durch die Gründung der Stiftung konnte, getragen von Ausstellungen, Veranstaltungen, Konzerten, Vorträgen und Lesungen, ein reges Kunstzentrum in Rüsselsheim geschaffen werden, das bis heute zu einem wichtigen Ort der Bildung  und Begegnung geworden ist.

 

KUNST- & KULTURSTIFTUNG OPELVILLEN RÜSSELHEIM

Ludwig-Dörfler-Allee 9
65428 Rüsselsheim
Tel. (0 61 42) 83 59 07
info@opelvillen.de

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Öffnungszeiten

Mi 10-18 Uhr
Do 10-21 Uhr
Fr-So 10-18 Uhr

Während der Ausstellung „Niki de Saint Phalle und das Theater” geänderte Öffnungszeiten mit
Film-Dienstag 10–21 Uhr

Eintrittspreise

Erwachsene 8 Euro
ermäßigt 6 Euro

Der Eintritt ist frei für Kinder, Jugendliche bis 18 Jahre und Mitglieder des Freundeskreises der Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen Rüsselsheim.

Service

  • Barrierefrei
  • Cafe
  • Familienangebot
  • Museumshop

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