Avantgarde und Alte Meister, Goethe und seine kreativen Erben, Welt- und Finanzkultur, Design und Prähis­torie, eine reiche Stadtgeschichte – in diesem Spannungsfeld bewegt sich Frankfurt und sein in Europa einzigartiges Bauensemble, das jährlich mehr als zwei Millionen Gäste aus aller Welt anlockt. 15 Museen befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Mainufer, ebenso viele sind in der Umgebung angesiedelt. Sie be­geistern mit ihren herausragenden Wechsel- und Dauerausstellungen ebenso wie spektakulären Bauten hochrangiger Architekten. In keiner anderen Stadt Deutschlands werden zudem so viele Museen neu gebaut und erweitert wie derzeit in Frankfurt.

Im Herzen der Stadt, am Römerberg, ist der Neubau des Historischen Museums bereits weit fortgeschritten. Das Ausstellungshaus, das im Herbst 2017 feierlich eröffnet wird, befindet sich in nächster Nähe zur Schirn Kunsthalle, dem MMK Museum für Moderne Kunst, dem Frankfurter Kunstverein und dem Fotografie Forum. Besucher können sich vor Ort zugleich ein Bild vom Dom-Römer-Quartier machen; vis-à-vis zum Kaiserdom St. Bartholomäus entsteht in Frankfurts historischem Stadtkern bis 2018 ein ganz neues Stadtquartier. Am nördlichen Mainufer und nur einen Sprung von der neuen Altstadt entfernt wird auch am Jüdischen Museum bis 2018 ein moderner Erweiterungstrakt errichtet. Dieser bietet Platz für eine neue Dauerausstellung zu jüdischer Geschichte und Kultur und ein Archiv zu Anne Frank und ihrer Familie. Ebenso erhält die weltweit einzigartige Sammlung des Goethe-Hauses einen Präsentationsort für Handschriften der Romantik; unmittelbar neben dem Geburtshaus Goethes entsteht bis 2019 das Deutsche Romantik-Museum. Außergewöhnlich sind zudem der Erweiterungsbau des Städel Museums, dessen Gartenhalle für zeitgenössische Kunst 2012 eingeweiht wurde, und die 2014 zwischen hohen Bankentürmen eröffnete Dependance des Museums für Moderne Kunst, das MMK 2.

Uferansicht des Museum Angewandte Kunst, einem Bau des Stararchitekten Richard Meier  Foto: Andreas Praefcke/Museum Angewandte Kunst
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Uferansicht des Museum Angewandte Kunst, einem Bau des Stararchitekten Richard Meier Foto: Andreas Praefcke/Museum Angewandte Kunst

Übers Jahr bieten die Frankfurter Museen ein häufig mehrsprachiges museums­pädagogisches Programm für alle Generationen. Ein besonderes Projekt ist Satourday: Immer am letzten Samstag im Monat ist der Eintritt für den Besuch in den beteiligten Museen frei. Kinder und Erwachsene können gemeinsam auf Entdeckungs­reise gehen und kostenlose Themenführungen und Workshops speziell für die ganze Familie wahrnehmen.
Jährlich wiederkehrende Höhepunkte am Frankfurter Museumsufer sind die Nacht der Museen (6. Mai 2017) und das Museumsuferfest (25. bis 27. August 2017). Die Kulturnacht in den Museen im Frühjahr und das Festival am Main mit Musik, Theater, Kunst und Kulinarik Ende August gehören zu den festen Größen des Frankfurter Kulturgeschehens.

MUSEUMSUFER FRANKFURT

Mit dem MuseumsuferTicket für 18 Euro können 34 Museen an zwei aufeinander folgenden Tagen nach Lust und Laune besucht werden, mit der MuseumsuferCard für 85 Euro ein ganzes Jahr.

Ausführliche Informationen zu den Schwerpunkten und Besonderheiten der Museen, zu aktuellen Ausstellungen in Frankfurts einmaliger Museumswelt entlang des Mainufers und zu wichtigen Kulturveranstaltungen der
Stadt finden Sie auf www.museumsufer-frankfurt.de.

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